|
Obdachlos! - Das neue Buch von Christiane Maria Völkner |
Neuauflage - jetzt im Buchhandel erhältlich
ISBN 978-3-8391-5515-8
Ein Leben unter Palmen. Christiane Maria Völkner hat ihren Traum wahr gemacht. Mit Anfang dreißig wandert sie nach Spanien aus, entwickelt sich von der kleinen Sekretärin zur erfolgreichen Atemlehrerin und Geistheilerin. Zu erfolgreich offenbar, denn missgünstige Kollegen machen ihr das Leben zur Hölle. Als eine mafiaähnliche Organisation sie zur Mitarbeit zwingen will, entscheidet sie sich zur Rückkehr nach Deutschland. Mit nichts als einem Koffer in der Hand kommt sie in ihrer Geburtsstadt Heidelberg an. Ihre letzte Hoffnung, ihre Schwester möge sie bei sich aufnehmen, zerplatzt. Und so bleibt ihr nur noch eins: der Weg ins Obdachlosenheim. Hier beginnt Christiane Maria Völkners mutiger Kampf ums Überleben, um menschliche Würde und die Chance auf einen Neubeginn.
„Obdachlos“ ist mehr als ein fesselnder authentischer Bericht eines außergewöhnlichen Lebens. Christiane Maria Völkner gelingt es, die Schilderung ihrer persönlichen, zum Teil spirituellen Erfahrungen mit einer scharfen Gesellschaftskritik zu einer gelungenen Synthese zusammenzuführen.
Sie können Ihr Buchexemplar problemlos in Ihrer Buchhandlung bestellen. Oder über Online-Buchhändler, z.B. bei
Amazon.de | Buch.de | Bol.de | Thalia.de
ISBN 978-3-8391-5515-8 Preis: 16,80 €
In der Schweiz erhältlich über buchhaus.ch
Weitere Infos finden Sie im Buch-Internet-Auftritt www.obdachlos-heidelberg.de
"Vertrauen Sie der starken Stimme Ihres Herzens" - ein Artikel aus dem
Fliege Magazin 04/2010:
pdf-Datei hier
öffnen
Vorwort
Man trifft sich immer zweimal im Leben!? Das ist keine Frage. Eher eine Tatsache, die sich immer wieder bewahrheitet. Die modernen Mittel der Kommunikation tragen oft mehr dazu bei, als man denkt …
An einem langweilen Sonntagnachmittag saß ich an meinem Laptop. Ziellos surfte ich im Internet und suchte nach alten Bekannten und Ereignissen der Vergangenheit. Dabei kam mir auch meine damalige Arbeit im Obdachlosen- heim »Wichernheim« in den Sinn. Als ich daran dachte, verspürte ich ein leichtes Sodbrennen. Immerhin war ich dort einige Jahre lang beschäftigt. Als ich dort anfing, beflügelte mich mein jugendlicher Idealismus. In kleinen Gruppen betreute ich die Klienten des Heimes bei ihrer tagesstrukturierten Tätigkeit. Eine Arbeit, die mit Menschen zu tun hatte, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, eine Arbeit, von der ich innerlich total überzeugt war. Doch der Blick hinter die Kulissen enttäuschte mich bitter.
Ich zögerte. Sollte ich einfach mal dort auf der Homepage stöbern? Ich folgte einem inneren Sog. Denn das Thema der obdachlosen Menschen in diesem Heim bewegte mich nach einigen Jahren immer noch tief. Was mich damals bei dieser Arbeit erfüllte, ist mir noch sehr vertraut. Es war mein tiefster Wunsch, Menschen, die ganz unten sind, zu helfen, damit sie das Vertrauen in sich selbst zurückgewinnen. Menschen, die wohnungslos sind, abhängig von Drogen, Alkohol und Medikamenten, körperlich und seelisch am Ende. Menschen, die vielleicht selbst schuld an ihrer Misere sind. Aber auch Menschen, die nur viel Pech im Leben hatten oder auch keine Familie, die ein sicheres Netz bietet, in das man sich fallen lassen kann. Na ja, eben ein sehr schwieriges Klientel.
Für diese Menschen braucht man sehr viel Fingerspitzengefühl, Nächstenliebe und vor allem Respekt vor ihrem Schicksal. Eine ganz normale christliche Haltung, die meiner tiefsten Überzeugung entspricht. Wie sonst, ohne diese ethische Haltung, sollen Menschen, die ganz unten sind, wieder hochkommen? Doch wie oft hatte ich diesen menschlichen Aspekt in meinem Arbeitsalltag vermisst! Eine menschliche Haltung wäre doch so einfach gewesen. Sehr selten habe ich dort erlebt, dass den Obdachlosen Wege zu ihrer Selbstständigkeit gezeigt wurden. Vielmehr sollten sie in den Werkstätten lernen, wie man einem geordneten Arbeitsalltag nachgeht. Doch darüber hinaus gab es so gut wie keine Hilfe. In den Jahren meiner Tätigkeit haben sehr wenige den Sprung zurück ins normale Leben geschafft. An einer Hand könnte ich sie abzählen. Diese wenigen hatten sich wahrscheinlich innerlich einen Plan dafür zurechtgelegt. Oder vertrauten sie einfach nur ihrer inneren Kraft und ließen sich deshalb nicht brechen? Für diejenigen, die es geschafft haben, war es gewiss wie ein Ritt auf der Kanonenkugel. Ich hoffe für sie, dass sie immer von Gottes Hand behütet bleiben. Denn sie benötigen seinen Schutz oder einfach nur die Hilfe seines Bodenpersonals, doch leider hat es oft genau daran gemangelt.
Wie auch immer, im World Wide Web findet man die unglaublichsten Antworten auf seine Fragen. Genauso war es an diesem Nachmittag. Ein Schlagwort in die Suchmaschine und das Bild einer Frau tauchte auf, von der das Heim sagte: »Ja ja, wieder eine von denen, die ganz unten gelandet sind. Die kommt eh nicht mehr auf die Füße. Wer einmal im Obdachlosenheim gelandet ist, kommt immer wieder.« Doch weit gefehlt. Die Frau, die ich auf diesem Bild sah, kannte ich aus dieser Zeit. Sie gab mir die Antwort auf meine Frage, ob es jemals einen Absprung von ganz unten geben kann.
Das Bild dieser Frau lächelte mich aus meinem Laptop freundlich an. Ohne auch nur eine Sekunde zu zweifeln, erkannte ich Frau Völkner auf ihrer Website. Eben noch erschöpft vom Surfen wurde ich sofort hellwach, als ich ein Kapitel der Erstauflage ihres Buches über ihre Obdachlosigkeit entdeckte. Ich konnte es einfach nicht glauben! Sie schrieb über ihre Heimkehr nach Heidelberg, ihr Ankommen ganz unten in der Gesellschaft und ihre Erfahrungen bei ihrer Suche nach Hilfe im Obdachlosenheim. Wie wahr, wie wirklich, wie traurig, dachte ich. Jede Zeile ihres Buches verschlang ich, so genau beschrieb sie alles: die Trostlosigkeit des Heims, ihre Angst und Hilflosigkeit. Wie kam mir das bekannt vor! Ich fühlte mich in der Zeit zurückversetzt. In meinen Ohren dröhnten die lallenden Stimmen der Betrunkenen. Der Geruch von verdunstendem Alkohol stieg mir in die Nase, von Verzweiflung gezeichnete Gesichter starrten mich an. Doch ich erinnerte mich auch an das Gesicht, das mich immer anlächelte, trotz der Verzweiflung, die dahinter verborgen lag. Dasselbe Gesicht schaute mich jetzt wieder auf dem Bildschirm an. Es war das Gesicht von Christiane Völkner. Genauso wie vor Jahren. Sehr gut konnte ich mich an diese Frau erinnern.
Sie war eine der wenigen, die ihr Leuchten in den Augen behielt, genauso wie ihren Stolz. Sie hat es geschafft, war mein erster Gedanke. Sie ließ sich nicht brechen. Entgegen aller Behauptungen hat sie ihr Schicksal selbst in die Hand genommen und ihren Weg gemacht. Wie froh war ich nun darüber, dass mein Glaube an Menschen, die einfach nur Hilfe suchten, von anderen nicht zerstört werden konnte.
Das hat es mir leicht gemacht, direkt und ohne zu zögern mit Christiane Völkner Kontakt aufzunehmen. Umso mehr freute ich mich, sie in Heidelberg zu treffen und mich von ihrem Weg zu überzeugen. Dann stand sie vor mir. Ihre Ausstrahlung war die Antwort auf meine Frage. Eine tolle Wohnung hat sie sich geschaffen sowie ein sehr angenehmes berufliches Umfeld. Voller Stolz, aber auch etwas schüchtern empfing sie mich und erzählte mir, wie ihr Weg nach dem Obdachlosenheim weitergegangen war. Da war es wieder, das Leuchten in ihren Augen, das ich so gerne auch bei anderen gesehen hätte.
Christiane, wie ich sie heute nennen darf, ist wohl eine der ganz großen Ausnahmen. Eine Ehemalige? Eine von denen, die ganz unten angekommen ist? Eine Obdachlose, die immer wieder ins Heim zurückkommt? Nein, eben nicht! Sie ist eine, die sich nicht unterkriegen ließ. Der man nicht einfach etwas vormachen konnte. Sie wusste von innen heraus, dass man auch von ganz unten wieder auf die Beine kommen und seine Ziele erreichen kann, Wohnung und Arbeit finden, sogar ein eigenes Unternehmen gründen.
Es ist alles machbar, wenn man den eigenen Willen wie einen Schatz hütet und an sich glauben kann, in guten und in schlechten Zeiten. »Wer einmal bei uns war, kommt immer wieder …« Was für ein Quatsch!
Christiane hat sich nach Hilfe gesehnt in einer Situation, in die jeder von uns schlittern kann, und das schneller, als man glaubt. Ob selbst verschuldet oder durch ein Zusammenkommen schicksalhafter Ereignisse. Christiane hat es geschafft.
Man trifft sich immer zweimal im Leben!? Das ist keine Frage, sondern die Wahrheit. Die Geschichte von Christiane enthält den tiefen Glauben an sich selbst. Diese Wahrheit hat sie in mir bestärkt. Eine Wahrheit, die mich den Rest meines Lebens begleiten wird.
»Ein schönes Geschenk. Danke, Christiane.«
Frank Baust
Buch-Internet-Auftritt www.obdachlos-heidelberg.de
Einige Leserstimmen zur Erstauflage:
- ... Nun habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen. Ich fand es spannend. Auf eine völlig unterschiedliche Art haben wir ein ähnliches Leben geführt. Deshalb verstehe ich Sie auch und bewundere Ihre Lebensbejahung: Ihr „Ich gebe mich nicht zufrieden mit Allem was mir da so serviert wird „ und mein „Vorwärts Keine Angst" und „Trotz Alledem". Herzliche Grüße
Gudrun
- ... ich las gestern Abend noch dein Buch zu Ende - großes Kompliment!!!! Du darfst wirklich stolz sein auf deine Leistung, Scham und Ohnmacht bearbeitet zu haben, das ist, glaube ich, das Schwerste auch für mich und viele Menschen, da wir sehr häufig diesen Mustern erlegen sind. Vielen Dank für dein gelungenes Buch. Herzlichst
Regine
- Ich habe angefangen Ihr Buch zu lesen; auf der Seite 39 konnte ich meine Tränen nicht mehr weg drücken. Ich lese sehr sehr selten ein Buch, ich kann mich auch gar nicht daran erinnern wann ich das letzte mal eins durchgelesen habe. Aber Ihr Buch finde ich einfach sehr spannend und es berührt mich emotional. Ich freue mich auf die Channeling-Ausbildung. Cenk
- Ihre Lebensgeschichte fand ich sehr beeindruckend. Da erscheinem einem die eigenen Probleme wie Peanuts...
Melanie
- Dein neues Buch ist mehr als beeindruckend. Gratulation, jede Zeile hat mich tief berührt und sehr nachdenklich gemacht. Erst einmal bewundere ich deinen Mut, dich der Öffentlichkeit über diesen für dich wohl schwierigsten Lebensabschnitt zu öffnen und so ehrlich, schonungslos und doch letztendlich voller Liebe zu dir selbst und auch anderen gegenüber zu begegnen. An deinem Beispiel kann man sehen, dass mit Mut, Wille und den Glauben an unser Selbst, die göttliche Liebe und Führung man fast alles erreichen und verändern kann - egal wie die persönliche Situation sich gerade gestaltet. Es ist ein Buch für Alle, ein Buch zum Nachdenken, der Besinnung- gerade in unserer heutigen Zeit - wie schnell kann es passieren, dass auch ich ausgegrenzt und abgestempelt werde. Danke Christiane!
Gisela
- Ich kenne dich und deine Arbeit nun schon seit 2 Jahren. Deinen Rat weiß ich immer sehr zu schätzen. Niemals hätte ich gedacht, dass du in deinem Leben schon mal im Obdachlosenheim warst. Es freut mich außerordentlich, dass es dir gelungen ist, dieses Tief des Lebens zu überwinden. Dein Anschluss an die spirituelle Weisheit des Lebens, die du an uns alle weitergibst, beeindruckt mich sehr. Dein Buch hat mir gezeigt, dass es möglich ist, mit Gottvertrauen wirklich alle Hürden zu meistern. Gratulation!
Joachim
- Dein Buch finde ich ehrlich und hautnah, genauso wie du selbst im Leben bist. Ich bewundere deinen Mut, wie du durch tiefste Lebenskrisen gehst. Vor allen Dingen möchte ich dir danken, dass du dein Schicksal anderen so offen zeigst. Armut kann jeden treffen. Mit deinem Buch zeigst du, dass man die Scham überwinden kann.
Caroline
- Deine Buchlesung in Heidelberg hat mich sehr beeindruckt. Ich hatte nie das Gefühl, lediglich aus der Vergangenheit erzählt zu bekommen. Es war spannend zuzuhören, mit einem Gefühl, als ob das Leben jederzeit auf Messer´s Schneide stehen kann. Die Thematik deines Buches finde ich sehr aktuell; es macht richtig Spaß, Dein Buch zu lesen und dabei gleichzeitig auch so viel über mich selbst zu erfahren!
Jürgen
- Dein Buch hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt. Ich konnte es erst weglegen, bis ich es zu Ende gelesen habe. Mit deinem Buch hast du mir gezeigt, wie man in tiefsten Zeiten der Not den Glauben aufrecht erhalten kann. Danke für deine Offenheit.
Brigitte
- Habe gerade dein Buch zu Ende gelesen. Bin beeindruckt. Es ist gut, dass du die Kraft und die Zeit gefunden hast, deine Geschicht aufzuschreiben. Die Leser dieses Buches können von Deinen Erfahrungen lernen. Somit hast du diesen Kampf nicht nur für dich, sondern stellvertretend auch für andere gewonnen. Ich danke dir dafür und wünsche dir noch alles Liebe auf deinem Weg.
Gudrun
- Um es auf den Punkt zu bringen, ich war überwältigt von Ihrem Buch, das Sie mir nach der Sitzung übergeben haben. Es las sich wie ein Klasse Roman mit einem wunderbaren Happy End. Ich war völlig überrascht und konfus als ich gelesen habe, dass Sie seinerzeit im Obdachlosenheim Ihr Dasein „...unter dem Himmel“ verbracht haben. Ich zolle Ihnen hierfür meinen allergrößten Respekt, dass es Ihnen durch Ihre innere Kraft und der geistigen Unterstützung gelungen ist, wieder ein bürgerliches und auch erfolgreiches Leben zu führen. Ich danke der geistigen Welt dafür, Sie kennengelernt zu haben. Was Ihnen in Ihrem Leben
widerfahren ist, ist kein schlechter Tobak, knallharte Realität von hoch oben bis ganz nach unten.....Ich fand Ihre Lebensgeschichte unheimlich ergreifend, ich konnte mich tief hineinversetzen. Durch Ihre Geschichte habe ich eine noch tiefere Bedeutung zu meinem Leben und der Gesellschaft erhalten, was sicher sehr wertvoll ist. Ich wünsche Ihnen das Allerbeste und Liebste auf Erden. Lichtvolle Grüße,
Udo
- Ihr beeindruckendes Buch habe ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Es hat mich sehr berührt. Als ich mit dem Lesen fertig war, habe ich mir die Frage gestellt, wie ich eigentlich selbst mit obdachlosen Menschen umgehe. Vor meiner Haustür wohnt zum Beispiel schon länger ein Mann in seinem Auto. Letzte Woche habe ich zum ersten Mal mit ihm gesprochen. Danke für Ihre Offenheit und Direktheit. Danke, dass Sie diese Geschichte mit uns Lesern teilen.
Isabel
- Heidrun und ich sind gerade dabei, Dein Buch zu „verschlingen“. Es ist spannend wie ein Krimi. Man kann es kaum aus der Hand legen. Da wir uns beim Lesen abwechseln, muß immer einer von uns warten, bis er wieder dran ist. Hatte aufgrund Deiner Erzählungen ja schon vermutet, dass Dein Weg nicht gerade easy war, aber die Geschichten im Buch sprengen jede Vorstellung. Echt krass. Man kriegt einen völlig neuen Blick auf das Leben von Obdachlosen. Das Buch zu lesen ist ein großer Gewinn. Viele Grüße,
Thomas
|
|
Ganz aktuell ...
Buch-Neuerscheinungen
Geistiges Heilen
Was es ist. Wie es wirkt.
Zur Buch-Website
NEUE Yowea ® Ausbildung
zum Lebensberater
> mehr erfahren
Zeitschriften-Artikel ...
aus "Lebenst(r)äume" 06/2010
aus "Fliege" 04/2010
aus "Das Beste für die Frau"
08/2009
|