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Eine persönliche Erfahrung |
Vor vielen Jahren ging ich am Flussufer in Düsseldorf spazieren. Sorgenvoll schaute ich auf den schmutzigen Fluss und dachte: „Warum müssen wir Menschen die Gewässer verunreinigen? Gibt es keinen anderen Weg, den Unrat zu entsorgen?“ Leise sagte ich zum Fluss: „Entschuldigung, lieber Fluss, bitte verzeih, dass wir Menschen dich so verunreinigen“.
Während ich den fließenden Strom beobachtete, sah ich, wie sich der Flussgeist aus dem Wasser erhob. Erstaunt und freudig zugleich erkannte ich die nebelhafte Gestalt von Vater Rhein. Dann begann der Fluss mit mir zu reden und sprach direkt in mein Herz: „Liebes, sieh mich in meiner Vollkommenheit, das ist es, was mich heilt.“

Augenblicklich bemerkte ich, wie das Wasser silbrig hell wurde. Dann erkannte ich das große mächtige Wesen in seiner Ganzheit, die Seele dieses Flusses offenbarte sich mir.
„Das ist der wahre Fluss,“ dachte ich. „Der Schmutz in dem Gewässer ist nur eine Illusion“. Tränen der Rührung flossen über meine Wangen.
Seither sehe ich nur das Glitzern des Flusses. Ich habe gelernt, den Fluss mit den Augen meines Herzens anzuschauen.Ein paar Tage später ging ich wieder am Rheinufer spazieren. Lächelnd winkte ich meinem Freund zu. „Vater Rhein, ich danke dir für deine Liebe,“ sagte ich. Der Fluss antwortete: „Du bist alles worauf du deine Aufmerksamkeit richtest.“ Wieder hatte mich der Fluss belehrt.
Als ich meinen Spaziergang am Flussufer fortführte, sah ich andere Fußgänger. In alter Gewohnheit, schaute ich auf sie, wie ich es immer getan hatte. „Die Frau dort“, dachte ich, „wie unpassend sie gekleidet ist. Und der Mann dort drüben, wie hässlich seine rote dicke Nase ist. Sicherlich ist er ein Landstreicher“. Erhobenen Hauptes wollte ich an diesen Menschen vorbeigehen. Plötzlich sprach der Flussgeist in mein Herz hinein: „Du bist alles worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Erinnere dich daran, wie sich mein Gewässer veränderte, als du es aus dem Herzen anschautest“.
Erschrocken blickte ich auf und versuchte den Mann mit der roten dicken Nase aus dem Herzen anzusehen, anstatt aus meinem bewertenden Verstand. In diesem Augenblick verwandelte sich die Gestalt des Mannes. Ich sah Gott hinter den zerlumpten Kleidern und dem aufgedunsenen Gesicht. Es war ein lachender Gott, der seinen Spaß dran hatte, sich in der Rolle eines alten Mannes mit zerlumpten Fetzen zu verkleiden. Seine Augen blickten voller Schalk und Güte zugleich. Er rührte mein Herz. Plötzlich ertönte eine wunderbare Melodie aus meinem Inneren, es war das Lied meiner Seele, das seinen Klang in die Welt schickte.
Hinter allem, was existierte, gab es einzig und alleine nur Gott in seiner Vollkommenheit. Ich hatte die Belehrung des Flusses verstanden.
Inzwischen sind 20 Jahre vergangen. In meinen Channeling-Kursen hat sich das Seelenlied einen festen Platz erobert. Auf der Seelenebene sind wir alles eins. Hier gibt es keine Trennung. Dort ist der Ort, wo wir den Sinn unseres Lebens verstehen und Zugang finden, zu unseren vielfältigen Seelenaspekten.
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Yowea Bildungsinstitut für Holistische Intelligenz: Seelenaspekt im Channeling Kurs, Channeling Intensiv Kurse, Geistheiler Ausbildungen
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